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Seine
Gedanken zu Papier bringen, dafür gibt es mehrere
Möglichkeiten. Praktisch und einfach geht es auf der
Tastatur eines Computers. |
Im Vergleich
dazu wirkt es fast
behäbig, wenn wir uns die Mühe machen, ein Blatt Papier mit
einem Füllhalter zu beschreiben. Doch gerade im Zeitalter
der elektronischen Post bekommen ein paar handgeschriebene
Zeilen für den Empfänger einen besonderen Wert.
Die Liebhabern schöner
Schreibgeräte und edler Papiere wächst von Jahr zu Jahr.
Gehen auch Sie auf Entdeckungsreise in diese faszinierende
Welt.
Wissenswertes über Schreibgeräte
Um lange Freude an seinem
Füller oder einem anderen Schreibgerät zu haben, sollten Sie
einige Punkte beachten:
1. Kolben- oder
Patronenfüller
Ein Kolbenfüller ist die
klassische Methode der Tintenfüllung. Das Angebot an
verschiedenen Tinten ist ein zusätzlicher Reiz für alle, die
Ihre Handschrift als eine persönliche Ausdrucksweise
verstehen. In der Praxis, gerade wenn Sie viel unterwegs
sind, wird aber eine Patronenfüllung eher die passendere
Variante sein.
2. Goldfeder oder Stahlfeder
Eine Goldfeder ist bei einem
wertvollen Schreibgerät der Standart. Sie schreiben damit
weicher und elastischer als mit einer Stahlfeder. Üblich
sind Massivgoldfedern mit 14 bzw. 18 Karat. Außerdem gibt es
noch Bicolorfedern, daß sind Massivgoldfedern mit
Platindekor.
3. Federbreiten
Die gebräuchlichsten
Federbreiten sind F (fein), M (mittel) und B (breit). Dazu
kommen noch die abgeschrägten Federn, mit denen
unterschiedlich breite Linien gezogen werden können. Diese
sind mit dem Buchstaben „O“ gekennzeichnet. Die Federbreiten
sind nicht genormt und variieren zwischen den Herstellern.
Deshalb probieren Sie den Füller unbedingt vor dem Kauf aus.
Die Tinte
Das deutsche Wort Tinte stammt
vom lateinischen tingere (=färben) ab.
Die Geschichte der Tinte reicht
bis in die frühesten Zeiten des Altertums zurück. Der
Zeitpunkt ihrer ersten Anwendung lässt sich nicht mehr genau
feststellen. Die ersten Anzeichen für die Verwendung einer
Tinte fand man in den alten Hochkulturen der Chinesen und
Ägypter. Der Hauptbestandteil dieser Schreibflüssigkeiten
war zu dieser Zeit Ruß.
Unsere heutige Tintenpatrone
wurde erstmals 1935 hergestellt, brauchte dann aber noch 20
Jahre für eine ausgereifte Technik.
Feines
Briefpapier
Das grundlegende Verfahren zur
Papierherstellung hat sich seit über 2 000 Jahren
nicht geändert. Ein Wasserzeichen gilt heute wie früher als
Qualitätsmerkmal für exklusive Schreib- und Briefpapiere.
Das erste nachweisbare Wasserzeichen stammt aus Bologna
(Italien) und geht auf das Jahr 1282 zurück. Es ist ein
typisches Merkmal für europäische Papiere.
Wir führen Briefpapier der Firma
ARTOZ
Meilensteine der Schriftentwicklung
Die ersten
in Europa bekannten menschlichen Aufzeichnungen sind
Höhlenmalereien die auf etwa 30.000 v. Chr. datiert werden.
Die
Keilschrift, vermutlich von den
Sumerer in Mesopotamien entwickelt, läst sich bis ins 3.
Jahrtausend v. Chr.
zurückverfolgen. Der Name kommt von keilförmigen
Eindrücken, meist in Ton- oder Steintafeln. Ein Alphabet war
damals noch unbekannt. So entsprach ein Abdruck (Zeichen)
einem Wort.
Die ägyptische
Hieroglyphenschrift (um 3.000 v.
Chr.) stellte bereits eine Kombination aus Bild- und
Lautzeichen dar. Um 1400 v.Chr. wurde in der
syrischen Hafenstadt Ugarit ein Alphabet entwickelt. Die
Phönizier sind es dann, die um 1000 v. Chr. die Vorläufer
des modernen Alphabets über das Mittelmeer nach Griechenland
bringen. Daraus entwickeln die Griechen das moderne Alphabet
mit Vokalen.
In Nordeuropa war vom 2. Jahrhundert
n. Chr.
bis zum Mittelalter die Runenschrift in Gebrauch.

Hieroglyphen in Luxor
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